![]() Der Fall Rudolf Heß 1941-1987Dokumentation des VerteidigersRudolf Heß, Reichsminister und "Stellvertreter des Führers" für den Bereich der Partei, hat mit seinem Flug nach England und dem Fallschirmabsprung über Schottland am 10. Mai 1941 einen letzten spektakulären Versuch unternommen, die Ausweitung des Krieges zwischen Deutschland und Großbritannien zu einem neuen Weltkrieg mit mehr als 50 Millionen Toten zu verhindern. Der Versuch ist gescheitert. Im Oktober 1945 wurde Rudolf Heß nach Nürnberg gebracht und vor dem Internationalen Militärtribunal angeklagt. Er wurde nach einem Prozeß von mehr als zehn Monaten Dauer von der Anklage freigesprochen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Mit der Begründung, an der Planung, Vorbereitung und Führung eines Angriffskrieges teilgenommen zu haben, wurde er zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Von der Anklage, Verbrechen begangen zu haben, wurde Heß freigesprochen. Die "Rechtsgrundlage" des Tribunals war die der Sieger. Als einziger der in Nürnberg verurteilten Größen des Dritten Reiches mußte er seine Strafe bis zu seinem Tod am 17.8.1987 verbüßen. An der Richtigkeit der offiziellen Todesursache bestehen Zweifel, die durch eine zweite Obduktion erhärtet wurden.
(Klappentext.)
(582 S., 15 x 22.5 cm, gebunden mit Schutzumschlag; mit den
Verträgen und Protokollen
von 1939 und Auszügen aus dem 2. Obduktionsbericht im
Anhang)
Zum Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß: Heuchler, Henker, Halunken: der Nürnberger Prozeß vor 50 Jahren
Nürnberg - die letzte Schlacht: hinter den Kulissen der Siegerjustiz
Siegertribunal: Die Nürnberger Prozesse 1945-48 Zeitgeschichte in Farbe Mehr zu den Friedens-Initiativen: Churchills Friedensfalle Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941
Gescheiterte Friedens-Initiativen 1939-1945 |