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Suworow - 
Der Tag M
Viktor Suworow:

Der Tag M

Der Tag "M" ist der Tag der offiziellen Mobilmachung (russ.: mobilizacija), die, so B. M. Schaposchnikow, Marschall der Sowjetunion, Krieg bedeutete. Suworow unterscheidet zwei Stufen der Mobilmachung: erstens die heimliche, die der Vorbereitung für den Tag "M" dient und einsetzt, nachdem der Zeitpunkt für den Beginn der Kampfhandlungen festgelegt wurde; zweitens die offene Mobilmachung, die am Tag "M" beginnt und in Kampfhandlungen übergehen muß.

Nach Art eines militärischen Geheimdienstoffiziers trägt der Autor eine Fülle an sich unauffälliger Details zusammen (Aufhebung der freien Wahl des Arbeitsplatzes, Schaffung von Volkskommissariaten für einzelne Sektoren der Schwerindustrie usw.), um den Nachweis zu führen, daß die UdSSR unter Stalin seit August 1939 ihre rüstungs- und militärstrategischen Aktivitäten konsequent auf die Eröffnung eines Angriffskrieges gegen Deutschland im Juli 1941 ausrichtete.

In der Niederlage der Roten Armee im Jahre 1941 sieht der Autor ein entscheidendes Indiz dafür, daß der Überfall der Wehrmacht die UdSSR zu einem Zeitpunkt überraschte, als diese alle Anstrengungen auf den unmittelbar bevorstehenden Tag "M" gerichtet hatte, d.h. auf Defensive nicht eingestellt war.


Über den Autor:
Viktor Suworow (Wladimir Bogdanowitsch Resun), geb. 1947, kam mit elf Jahren zur Sowjetarmee. Er absolvierte die Suworow-Offiziersschule in Kalinin sowie die Offiziershochschule für Kommandeure des Heeres in Kiew, war zunächst als Offizier in der Führungsebene Aufklärung des Stabes eines Militärbezirks eingesetzt und gehörte seit 1970 zur Nomenklatur des ZK der KPdSU. Nach Abschluß der Diplomatischen Militärakademie im Jahre 1974 arbeitete er vier Jahre lang, getarnt als Diplomat des sowjetischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, in der Genfer Residentur der Hauptverwaltung Aufklärung des Generalstabs der Sowjetarmee (GRU). 1978 bat er um politisches Asyl in England. Viktor Suworow ist Autor von sieben Büchern. Der Eisbrecher und Der Tag M zählen zu seinen Hauptwerken, deren Vorarbeiten auf das Jahr 1968 zurückgehen.

(Klappentext.)

(358 S., 14 x 22 cm, gebunden mit Schutzumschlag, mit Fotos)


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