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Bundesverband der Soldaten 
der ehemaligen Waffen-SS e.V. - Befehl des Gewissens. Charkow Winter 1943
Bundesverband
der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS e.V., Hg.:

Befehl des Gewissens

Charkow Winter 1943

Bild- und Dokumentenband

Als Stalingrad gefallen war, entstand in der Ostfront eine Lücke von 500 km und mehrere russische Armeen strömten in Richtung Donetz und Dnjepr mit dem Ziel, die Heeresgruppe A im Kaukasus abzuschneiden und die Heeresgruppe Don durch beiderseitige Umfassung aus den Angeln zu heben.

Um die im freien Raum operierenden Armeen bis zum Aufbau einer neuen Abwehrfront aufzufangen, wurden aus dem Westen das SS-Panzerkorps mit der 1. SS-Panzerdivision "Leibstandarte", der 2. SS-Panzerdivision "Das Reich" und der 3. SS-Panzerdivision "Totenkopf" eilig herangeführt. Die Heeresgruppe B gab mit gleichem Auftrag die Panzerdivision "Großdeutschland" ab. Bei teilweise 30 Grad unter Null und tiefem Schnee, der das Gelände beiderseits der Straßen für motorisierte Verbände fast sperrte, den schlittenbeweglichen Teilen der Roten Armee aber kaum Beschränkungen auferlegte, wurden die Kämpfe mit größter Erbitterung geführt.

Es galt deutscherseits, mit kleinen gepanzerten Gruppen höchstbeweglich die Spitzen der vorpreschenden Roten Armee anzufallen, Zeit zu gewinnen und Splitter der Infantriedivisionen, die mit Tausenden Verwundeten abgeschnitten, ohne genügende Versorgung mit Munition, Verpflegung und Kraftstoff sich langsam aus der Tiefe des Raumes zurückkämpften, zu befreien und, soweit noch kampffähig, in eine neue Front einzubeziehen.

Wie es trotz dieser trostlosen Ausgangslage und äußersten Zuspitzung gelang, den letzten deutschen Sieg im Osten zu erringen, zeigen die hier vorgelegten Dokumente jener Tage vom 1. 2. 1943 bis 18. 3. 1943, die über den Kampf zwischen Donetz und Dnjepr in der nüchternen Sprache des Kriegstagebuches berichten. Dabei ist der Ungehorsam des Kommandierenden Generals [Paul Hausser] hier das zentrale Ereignis.

(Klappentext.)

(339 S., Großformat 21.5 x 29.5 cm, Leinen mit Schutzumschlag, mit 39 farbigen Karten des Panzerkorps und der Armee und 98 bisher unveröffentlichten Aufnahmen)


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Über Paul Hausser:

Generaloberst Paul Hausser





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