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Wigbert Grabert:
Geschichtsbetrachtung
als Wagnis
Bücher politisch inkorrekten Inhalts werden in der Bundesrepublik Deutschland
schon seit Jahren indiziert,
beschlagnahmt und vernichtet. Die Einziehung des Buches Der
Auschwitz-Mythos von Dr. Wilhelm Stäglich ist womöglich das
spektakulärste Beispiel hierfür: nicht nur das Buch wurde verboten und aus dem
Verkehr gezogen, auch dem Autor wurde aufgrund seiner Holocaust-bestreitenden Thesen
nachträglich der Doktortitel aberkannt und seine Pension als ehemaliger Richter
gekürzt.
Die vorliegende Dokumentation Geschichtsbetrachtung als Wagnis, veröffentlicht
von demselben Verlag, der einst auch den Auschwitz-Mythos herausbrachte, soll der
Öffentlichkeit Aufschluß über die
Gründe geben, die zur Indizierung und gerichtlichen Einziehung dieses
Buches geführt haben.
Sie verdankt ihre Existenz dem Wunsch zahlreicher Leser, Näheres über die
ihnen unverständlichen Maßnahmen gegen das Buch zu erfahren. Dieser Wunsch
ist um so mehr verständlich, weil die Massenmedien hierüber nur stark
verkürzt und einseitig berichteten. Die Öffentlichkeit hat aber einen berechtigten
Anspruch auf eine möglichst vollständige und objektive Unterrichtung. Denn die
planmäßige Unterdrückung einer wissenschaftlichen Untersuchung zum
Auschwitz-Problem bedeutet letzlich nichts anderes, als daß eine kritische Diskussion
der damit aufgeworfenen Fragen in Deutschland auch dann nicht mehr möglich ist,
wenn Einwände gegen die offizielle Lehrmeinung wissenschaftlich und logisch
begründet vorgetragen werden. Hiervon werden nicht allein die Historiker, sondern
praktisch alle betroffen, die sich mit den einschlägigen Fragen befassen.
Geschichtsbetrachtung wird nämlich dann zum Wagnis, dessen Risiken es vorher
abzuschätzen gilt.
Die Akten zu diesem Zensurfall sind zu umfangreich, als daß sie hier lückenlos
wiedergegeben werden könnten. Es wurden daher nur die wesentlichsten Teile daraus
ausgewählt, die jedoch einen vollständigen Einblick in die gegensätzlichen
Standpunkte vermitteln. Der Leser wird so in die Lage versetzt, sich eine eigene
Anschauung von der Sache zu bilden. Auf eine besondere Kommentierung wurde
bewußt verzichtet - die Dokumente sprechen für sich.
(Mit Auszügen aus der Einleitung.)
(290 S., 13 x 20.5 cm, kartoniert, mit vielen Faksimile-Dokumenten)
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